2023
FSK: Länge: 95 min
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Schulunterricht: ab 9. Klasse

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No Land’s Song

von Ayat Najafi (Deutschland, Frankreich/2015/95')
»Das wird definitiv nicht genehmigt«, sagt der Beamte im Ministerium fu?r Kultur und Islamische Fu?hrung in Teheran. Wir sehen den Mann nicht, aber wir ho?ren ihn. Filmen ist nicht erlaubt, aber Sara hatte auf dem Weg zu ihm, im Fahrstuhl, unter ihrem Hijab ein Mikro versteckt. So werden wir Ohrenzeuge, wie er auf den Antrag der jungen Komponistin reagiert, ein Konzert mit Solistinnen zu organisieren. Seit der Islamischen Revolution 1979 ist das verboten, das Regime hat ein fundamentales Problem mit Frauen in der Musik. Ein Religionslehrer erkla?rt Sara warum: Die weibliche Stimme ist eine Gefahr fu?r jeden Zuho?rer, wegen ihrer Sanftheit vermag sie Ma?nner zu erregen. Sara blickt ihn fassungslos an, aber sie gibt nicht auf. Unbedingt will sie iranische Sa?ngerinnen zu Geho?r bringen, wie das schon vor 90 Jahren mo?glich war. Zudem mo?chte sie eine kulturelle Bru?cke bauen und in Paris lebende Musiker:innen zum gemeinsamen Konzert einladen. Die Hu?rden sind gewaltig. Noch etliche Male wird Sara ins Kulturministerium zitiert und in ho?chster Spannung gehalten. Kurz vor dem Auftritt droht das endgu?ltige Aus, doch die Ku?nstler:innen lassen sich nicht erpressen. »Ich bin eine der furchtlosen Frauen«, singt die Tunesierin Emel Mathlouthi.

Thema: Gleichberechtigung, Gesellschaft, Iran, Menschenrechte, Geschlechterrollen, Frauenrechte, Emanzipation
Unterrichtsfächer: M usik, Deutsch, Ethik, Religion, Kunst, Sozialkunde

Spieltermine im LUCHS. Kino am Zoo Halle, Halle:

  • Dienstag, 14. November, 11:15 Uhr